Kennst Du das Gefühl, wenn Deine eigenen Träume immer hinten anstehen müssen?
Hand aufs Herz, Queen: Wie oft hast Du heute schon etwas für andere getan, während Deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse auf der To-Do-Liste nach unten gerutscht sind? Wahrscheinlich öfter, als Dir lieb ist.
Aufschieberitis ist besonders bei uns Frauen ein weit verbreitetes Phänomen. Wir schieben unsere eigenen Prioritäten auf, weil wir zu viele To-Dos haben, die vermeintlich wichtiger erscheinen. Der Wunsch nach der eigenen Freiheit rückt dadurch immer weiter in die Ferne. Wir machen und tun – aber leider oft nicht das Richtige.
In diesem Artikel erfährst Du:
- Warum gerade Frauen so oft ihre eigenen Bedürfnisse aufschieben
- Welche Rolle Perfektionismus und die Angst vor Sichtbarkeit dabei spielen
- Wie Du konkret Deine Aufschieberitis überwinden kannst
- Praktische Strategien, um endlich Deine Prioritäten richtig zu setzen
- Wie Du den ersten Schritt in Dein selbstbestimmtes Leben machst
Warum du aufschiebst, was dir eigentlich wichtig ist
1. Das Problem mit der endlosen To-Do-Liste
Kennst Du das? Der Tag hat kaum begonnen, und schon quillt Deine To-Do-Liste über. Die Wäsche wartet, die Kinder müssen zur Schule, der Chef braucht dringend die Präsentation, und Deine beste Freundin hat eine Krise. Irgendwo auf dieser Liste steht auch: „Zeit für mich nehmen“ oder „An meiner Geschäftsidee arbeiten“ – meistens ganz unten.
Das Problem ist nicht, dass wir nicht wüssten, was uns wichtig ist. Das Problem ist, dass wir ständig andere Dinge vorziehen, die scheinbar dringender sind. Aber sind sie das wirklich?
Die Wahrheit ist: Aufschieberitis bei Frauen ist oft das Ergebnis gesellschaftlicher Konditionierung. Wir haben gelernt, dass die Bedürfnisse anderer wichtiger sind als unsere eigenen. Dass eine „gute Frau“ sich kümmert, unterstützt und da ist – für alle anderen, nur nicht für sich selbst.
2. Der Perfektionismus-Fallstrick
„Ich kann das noch nicht gut genug.“
„Ich muss noch mehr recherchieren.“
„Wenn ich starte, muss alles perfekt sein.“
Kommt Dir das bekannt vor? Perfektionismus ist eine der größten Bremsen, wenn es darum geht, unsere Träume zu verwirklichen. Wir meinen, es noch nicht gut genug zu können, und verschieben den Start immer weiter nach hinten.
Dabei vergessen wir: Niemand hat perfekt angefangen. Jede erfolgreiche Frau hat klein begonnen und ist durch Tun und Lernen gewachsen.
3. Die Angst vor der Sichtbarkeit
„Was werden die anderen denken?“
„Was, wenn die Nachbarin mich für verrückt hält?“
„Was, wenn ich scheitere und alle es sehen?“
Die Angst vor der Sichtbarkeit ist real. Besonders für uns Frauen, die oft in einer Kultur aufgewachsen sind, in der wir gelernt haben, nicht zu viel Raum einzunehmen und bloß nicht anzuecken.
Aber lass mich Dir etwas sagen: Die Nachbarin Sieglinde hat ihre eigenen Probleme und denkt viel weniger über Dich nach, als Du glaubst. Und selbst wenn – ist ihr Urteil wirklich wichtiger als Dein Glück und Deine Freiheit?
Die Konsequenzen des ewigen Aufschiebens
Wenn wir immer wieder aufschieben, was uns wirklich wichtig ist, hat das ernste Folgen:
- Unerfülltes Potenzial: Deine Talente und Fähigkeiten bleiben ungenutzt.
- Frustration und Unzufriedenheit: Das nagende Gefühl, dass da mehr im Leben sein sollte.
- Stress und Burnout: Weil Du ständig für andere funktionierst, aber nie für Dich selbst.
- Verlorene Zeit: Die Jahre vergehen, und Deine Träume bleiben Träume.
- Bedauern: Irgendwann kommt der Moment, wo Du zurückblickst und Dich fragst: „Was wäre wenn…?“
Das muss nicht Dein Weg sein, Queen. Es gibt einen besseren.
Der Weg zur Selbstbestimmung: Vom Aufschieben zum Handeln
1. Die Kraft der kleinen, konsequenten Schritte
Der Weg zu Deinem selbstbestimmten Leben besteht nicht aus einem großen Sprung, sondern aus vielen kleinen, konsequenten Schritten. Hier ist, wie Du anfangen kannst:
- Definiere Deine Vision: Wie sieht Dein ideales Leben aus? Wie möchtest Du arbeiten? Wie viel Freiheit möchtest Du haben?
- Setze Dir ein klares Ziel für die nächsten 90 Tage: Nicht für das nächste Jahr oder die nächsten fünf Jahre – fokussiere Dich auf die nächsten drei Monate. Was ist ein realistischer, aber bedeutsamer Fortschritt, den Du in dieser Zeit erreichen kannst?
- Plane wöchentliche Maßnahmen: Was wirst Du diese Woche tun, um Deinem 90-Tage-Ziel näher zu kommen?
- Blocke Zeit in Deinem Kalender: Behandle diese Zeit wie einen wichtigen Termin – denn das ist sie auch.
- Feiere jeden Fortschritt: Jeder Schritt zählt. Anerkenne und feiere Deine Fortschritte, egal wie klein sie erscheinen mögen.
2. Vom Perfektionismus zur Praxis
Perfektionismus ist oft ein Deckmantel für Angst. Die Wahrheit ist: Du musst nicht perfekt sein, um anzufangen. Du musst nur anfangen, um besser zu werden.
Statt nach Perfektion zu streben, konzentriere Dich auf Fortschritt. Stelle Dir folgende Fragen:
- Was ist der kleinste Schritt, den ich heute tun kann?
- Was wäre „gut genug“ für den Anfang?
- Was könnte ich lernen, wenn ich es einfach versuche?
3. Die Angst vor der Sichtbarkeit überwinden
Die Angst, gesehen zu werden – mit all unseren Unvollkommenheiten und Unsicherheiten – hält viele von uns zurück. Hier sind einige Strategien, um diese Angst zu überwinden:
- Starte im geschützten Raum: Beginne, Deine Ideen mit Menschen zu teilen, denen Du vertraust.
- Erinnere Dich an Deinen Warum: Warum ist Dir Dein Ziel wichtig? Ist es wichtiger als die Meinung anderer?
- Visualisiere Erfolg: Stelle Dir vor, wie es sich anfühlen wird, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Halte Dich an diesem Gefühl fest.
- Schritt für Schritt: Du musst nicht sofort auf die große Bühne. Beginne mit kleinen Schritten in die Sichtbarkeit.
Erfolgsgeschichte einer Frau, die den Sprung gewagt haben
Seit unserem Coaching habe ich mich zum ersten Mal getraut, meinen Freunden von meinem Nebenprojekt zu erzählen – und allein das fühlt sich riesig an. Ich wachse gerade Schritt für Schritt über mich hinaus, auch wenn es sich manchmal noch zaghaft anfühlt.
Nicole S., nach unserem 1. Termin
Unterstützung auf Deinem Weg
Der Weg von der Aufschieberitis zur Selbstbestimmung ist nicht immer einfach. Manchmal brauchen wir Unterstützung, um alte Muster zu durchbrechen und neue zu etablieren.
Wenn Du spürst, dass Du bereit bist, Dein Leben wirklich zu verändern und Deine Träume nicht länger aufzuschieben, dann lass uns gemeinsam Deinen Weg in die Freiheit gestalten.
Als Frau, die selbst den Schritt aus dem System in die Selbstbestimmung gewagt hat, weiß ich, wie herausfordernd – und wie unglaublich befreiend – dieser Weg sein kann.
Fazit: Deine Entscheidung, Dein Leben
Aufschieben ist tatsächlich auch eine Entscheidung – eine Entscheidung gegen Dich selbst und Deine Träume. Aber heute kannst Du eine neue Entscheidung treffen.
Du bist nicht hier, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Du bist hier, um Dein geilstes, unabhängiges, freies Leben zu führen. Ein Leben, in dem Du Deine Prioritäten selbst setzt und Deine Träume nicht länger aufschiebst.
Die Frage ist nicht, ob Du es kannst. Die Frage ist, ob Du es Dir erlaubst.
Welche Entscheidung triffst Du heute, Queen?
