Für andere Scam – für mich Sprungbrett: Network Marketing

Network Marketing polarisiert wie kaum was anderes. Für viele ist es „Scam“ – wegen peinlicher DMs, falscher Versprechen und Druck. Ich versteh das! In diesem Beitrag erzähle ich dir trotzdem, warum Network Marketing für mich das Sprungbrett war: Was ich dort über Verkaufen ohne Schmierfilm, Sichtbarkeit, Ablehnung und Eigenverantwortung gelernt habe – und warum das alles nicht nur für Network Marketing gilt, sondern für jedes zweite Standbein.

Network Marketing. Allein das Wort reicht und du spürst regelrecht, wie deine Nackenhaare steigen.

 

Die einen: „Scam! Schneeballsystem! Sekte!“ Die anderen: „Beste Chance ever!“

Und ich sag dir: Ich versteh beide Seiten.

 

Ich bin seit 10 Jahren nebenberuflich im Network Marketing. Und ja: Ohne meine Partnerfirma wäre ich heute ziemlich sicher nicht da, wo ich stehe. Für mich war das ein Sprungbrett. Punkt.

 

Aber bevor du jetzt denkst, ich halte hier eine Verteidigungsrede: Nein. Ich kann komplett nachvollziehen, warum du bei Network Marketing erstmal die Augen verdrehst.

Warum Network Marketing so einen miesen Ruf hat (und warum du damit nicht „falsch“ liegst)

Weil es da draußen einfach zu viel Bullshit gibt.

  • Leere Versprechungen

  • „Du wirst schnell reich“-Gelaber

  • Druck

  • peinliche Direktnachrichten

  • Menschen werden angeschrieben, die offensichtlich keinen Bock haben

 

Und wenn du dich dabei fast überredet fühlst, dann ist es logisch, dass du denkst: „Das ist Scam.“ Nur: Das Problem ist oft nicht das Modell. Das Problem ist, was Menschen daraus machen.

 

Aufgezwungene Scheiße bleibt aufgezwungene Scheiße – egal, ob sie sich „Network Marketing“ nennt oder „Beratung“.

Mein Start: Ich wollte einfach nur raus aus dem Nebenjob-Überleben

Als ich gestartet bin, war ich 22. Büro-Lehrling. Tirol. Tourismus. Nebenjobs überall.
Und trotzdem war ich einfach… abgebrannt. Ich hatte keinen Bock mehr, irgendwo bedienen zu gehen und es „auszuhalten“.
Ich wollte ein bisschen Geld dazu verdienen – aber so, dass es sich nach mir anfühlt.

 

Ich mochte Make-up, Gesichtspflege, Kosmetik. Also hab ich mir ein Unternehmen gesucht, das genau das macht. Nicht, weil ich dachte, ich verdiene sofort tausend Euro. Nicht, weil ich dachte, das ist „das Ultra“. Sondern weil es für mich ein Tool war.

 

Und rückblickend: Ich hab damals noch gar nicht gecheckt, was ich da eigentlich in die Hand bekommen hab.

Was Network Marketing dir abnimmt (und warum das für Anfängerinnen Gold wert sein kann)

Ob du Network Marketing machst oder ein „klassisches“ Business aufbaust: Du wirst immer lernen müssen

 

  • sichtbar zu sein

  • zu verkaufen

  • mit Ablehnung umzugehen

  • dranzubleiben

  •  

Der Unterschied ist: Im Network Marketing hast du einen fix fertigen Geschäftsplan.

Du musst nicht bei null anfangen mit:

  • „Was ist mein Angebot?“

  • „Wie sind meine Preise?“

  • „Was darf ich verlangen?“

 

Und glaub mir: Genau an diesen Fragen scheitern so viele. Weil sie sich entweder unter Wert verkaufen oder sich so verheddern, dass sie nie rausgehen. Im Network Marketing sind die Preise da. Du verkaufst zu den Preisen. Fertig. Das kann – gerade am Anfang – brutal entlastend sein.

Verkaufen ohne Schmierfilm: Das war mein größtes Learning

Ich sag’s bewusst so: Verkaufen darf gelernt sein. Und zwar verkaufen, ohne dich zu verbiegen. Ohne dieses „Ich muss dir jetzt was aufschwatzen“.

 

Menschen lesen Menschen. Du siehst sofort, wenn jemand lügt. Du siehst sofort, wenn jemand sich schämt. Und du siehst auch sofort, wenn jemand wirklich überzeugt ist.

 

Ich sag meinen Kundinnen auch ganz offen: Wir haben 400 Produkte. Mir kann nicht alles gefallen. Und weißt du, was passiert? Vertrauen. Ich hatte sogar schon Situationen, wo ich gesagt hab: „Das Produkt mag ich nicht.“ Und die Kundin so: „Mega, dass du das sagst.“

 

Weil genau das macht den Unterschied: Ehrlich sein. Nicht alles schönreden. Nicht verkaufen um jeden Preis.

„Pyramidensystem“ – zeig mir ein Unternehmen, das keins ist

Das Argument hör ich so oft: „Aber das ist doch ein Pyramidensystem!“

 

Okay. Dann zeig mir bitte ein Unternehmen, wo kein Chef über dir steht. Zeig mir eins. Natürlich gibt’s schwarze Schafe. Aber die gibt’s überall. Nur im Network Marketing wird’s halt besonders laut diskutiert.

Was es wirklich mit dir macht (egal welches Business du startest)

Das größte Geschenk der letzten 10 Jahre war nicht „ein Produkt“. Es war das Trainingsfeld.

  • sichtbar werden (auch wenn’s am Anfang cringe ist)

  • verkaufen (ohne Drama)

  • Ablehnung nicht persönlich nehmen

  • Verantwortung übernehmen

  • Disziplin entwickeln

  • dich selbst führen

 

Und ja: Viele scheitern nicht am System. Nicht an den Produkten. Sondern daran, dass sie sich selbst nicht führen.

 

Lieber Netflix & chill. Lieber ausschlafen. Lieber warten, bis man „bereit“ ist.

Und dann wundern sie sich, warum nichts passiert.

Der eigentliche Scam ist was anderes

Für mich ist der eigentliche Scam nicht Network Marketing. Der eigentliche Scam ist zu glauben:

  • der Vollzeitjob ist für immer sicher

  • die Rente ist für immer sicher

  • und irgendwann „später“ lebt man dann seine Träume

 

Bullshit!

 

Wenn du Träume hast, dann geh los. Es ist völlig egal, ob du mit Network Marketing startest, ein Online-Business aufbaust, ein Kosmetikstudio eröffnest oder was auch immer. Hauptsache: du machst was.

 

Wenn du dabei Unterstützung brauchst, melde dich jederzeit.

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Eva Schäferling

Dieser Artikel wurde von Eva Schäferling verfasst, die Frauen dabei unterstützt, aus dem System auszubrechen und ihr selbstbestimmtes Leben in Teilzeit-Selbstständigkeit zu gestalten – ohne Burnout, aber mit der Freiheit, endlich den eigenen Weg zu gehen.