Meine 3 Erfolgsverhinderer – und warum sie auch dich ausbremsen

Das, was dich gerade ausbremst, waren zu Beginn von meinem zweiten Standbein meine größten Erfolgsbremsen. Und die Wahrheit ist: Du kannst gar nix dafür. Die laufen wie ein Autopilot in dir – und übernehmen genau dann, wenn du sichtbar werden willst oder versuchst, eine Entscheidung zu treffen.

Heute holen wir was nach, was ich in der letzten Podcast-Folge schon angeteasert habe: Wir reden über Urängste.

 

Aber nicht als Psycho-Vortrag. Sondern so, dass du danach verstehst, warum du dich bei drei Themen immer wieder selbst ausbremst: Sichtbarkeit, Verkaufen und Zahlen.

 

Ich hab mir dafür ein Prinzip aus einem Buch von Dr. Stefan Frädrich geschnappt (unbezahlte Empfehlung): Er beschreibt drei Urängste, die in uns laufen wie ein Betriebssystem. Vorinstalliert. Egal, was du erlebt hast. Und die ploppen auf wie diese nervige Spiele-App, die genau dann hochkommt, wenn du eigentlich was Wichtiges machen willst.

Die 3 Urängste (dein inneres Betriebssystem)

1) Angst vor Überanstrengung

Die kommt aus der Steinzeit-Logik: Energie sparen = überleben. Essen gab’s nicht im Supermarkt. Da musstest du raus, suchen, jagen, schleppen. Überanstrengung war gefährlich.

Heute heißt das: „Das wird mir zu viel.“ „Ich schaff das nicht neben Job, Haushalt und Leben.“ Und zack: du lässt es.

2) Angst vor Misserfolg

Auch logisch: Wenn der Säbelzahntiger um die Ecke kommt und du verkackst, wirst du gefressen. Fehler vermeiden war überlebenswichtig.

Heute ist das oft Perfektionismus in hübscher Verpackung: „Ich muss erst noch lernen.“ „Ich brauch erst noch eine Ausbildung.“ „Ich bin noch nicht so weit.“

3) Angst vor sozialer Zurückweisung

Wenn du’s dir mit deiner Gruppe verscherzt hast, warst du raus. Und allein warst du… naja… sehr viel leichteres Futter.

Heute heißt das: lieb sein, brav sein, nicht anecken. Und ja: 40 Stunden für jemand anderen arbeiten, damit du „dazugehörst“ und „sicher“ bist.

Und jetzt kommt der Teil, der wichtig ist: Diese Urängste sind nicht „dein Problem“. Dein Problem ist, dass du sie für Wahrheit hältst.

Meine 3 größten Erfolgsverhinderer (und was bei dir genauso passiert)

1) Angst vor Sichtbarkeit

Ich hab das bei mir selbst erlebt: Mein Business ist eine Zeit lang nicht gewachsen, sondern stagniert. Nicht, weil ich nichts konnte. Sondern weil ich mir erzählt habe: „Ach, es läuft ja. Passt schon.“

Und ganz oft steckt dahinter nicht „Zufriedenheit“, sondern Angst. Angst vor Sichtbarkeit.

Und die Wahrheit ist: Du hast nicht Angst vor Sichtbarkeit. Du hast Angst vor Bewertung. Was denken die anderen, wenn du scheiterst? Was sagen sie, wenn du dich zeigst?

Das ist Urangst Nummer 3 in Reinform.

2) Angst vor Verkaufen

Verkaufen ist so ein Wort, das bei vielen sofort Bilder auslöst: schmieriger Autoverkäufer. Kaltakquise-DMs. Dieses „ich will dir was aufschwatzen“.

Und genau deshalb wollen so viele nicht verkaufen, weil sie bloß nicht aufdringlich sein wollen.

Aber wenn du weißt, wie du richtig verkaufst, ist Verkaufen nicht betteln. Dann ist es führen.

Wie wenn dir eine Freundin ihr Lieblingsrestaurant empfiehlt und du dir denkst: „Geil, da will ich hin.“

3) Angst vor Zahlen

Das ist mein persönlicher Favorit, weil’s so absurd ist: Ich bin seit über 12 Jahren in der Buchhaltung, davon lange in Steuerkanzleien. Und trotzdem hatte ich am Anfang Angst vor Zahlen.

„Was, wenn das Finanzamt kommt?“ „Bloß nicht hinschauen.“ „Mach ich später.“

Und die Wahrheit ist: Nicht das Finanzamt macht Angst. Sondern das Nicht-hinschauen.

Wenn du keinen Bock hast, dich da reinzufuchsen: Hol dir jemanden. Es muss nicht sofort ein Steuerberater sein. Es gibt genug Freelancer, die dich unterstützen. Aber: Nimm es in die Hand. Eigenverantwortung ist beim zweiten Standbein nicht optional.

Der gemeinsame Nenner: Es ist kein Säbelzahntiger

Diese Ängste kommen immer wieder. Auch bei mir.

 

„Oh Gott, schaffe ich das?“ ist oft einfach Angst vor Überanstrengung. „Was denken die anderen?“ ist Angst vor Zurückweisung. „Was, wenn ich scheitere?“ ist Angst vor Misserfolg.

 

Und ja: Angst will dich schützen. Nur leider schützt sie dich heute nicht vor einem Säbelzahntiger. Sie schützt dich vor Wachstum.

 

Wenn du das erkennst, kannst du in dem Moment kurz stoppen und dir sagen: „Danke, Angst. Aber das hier ist kein Todeskampf. Das ist ein nächster Schritt.“

Wenn du da angreifen willst

Wenn du dich hier wiedererkennst und du sagst: „Okay, ich will nicht in einem Jahr noch an derselben Stelle stehen“, dann habe ich dafür Aufbruch gebaut.

Ein Mini-Kurs, der dir hilft, nicht angstfrei zu werden, sondern trotz Angst zu handeln – bei Sichtbarkeit, Verkaufen und Zahlen. Folge mir auf Instagram und verpasse nicht, den Kurs zu buchen.

 

Und jetzt: Warte nicht, bis du endlich bereit bist. Geh den ersten Schritt. Du wirst nicht vorher bereit. Du wirst bereit durchs Gehen.

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Eva Schäferling

Dieser Artikel wurde von Eva Schäferling verfasst, die Frauen dabei unterstützt, aus dem System auszubrechen und ihr selbstbestimmtes Leben in Teilzeit-Selbstständigkeit zu gestalten – ohne Burnout, aber mit der Freiheit, endlich den eigenen Weg zu gehen.