Ich bin Eva.
Und ich baue mir mein Leben so, wie ich es will.
Geboren 1993 in Tirol, gelernte Bäckerin und Bürokauffrau, heute selbstständige Kosmetikerin und Life Coach in Bayern. Mit 22 habe ich angefangen, mir ein zweites Standbein aufzubauen — neben einem Lehrlingsgehalt von 400 Euro im Monat und der Matura nebenbei. Heute begleite ich Frauen, die genau dort stehen, wo ich damals stand.
Wenn ich keine Entscheidung treffe, kann sich nix verändern.
22 Jahre. 400 Euro im Monat.
Und Lust auf Leben.
Als ich angefangen habe, mir ein zweites Standbein aufzubauen, war ich 22. Lehrling in einem großen Konzern. 22 Jahre und 400 Euro im Monat. Mit Auto, fortgehen, Spaß haben wollen — das war total krass. Um nicht zu sagen: unmöglich.
Ich habe mir überlegt, was ich machen könnte. Ich bin gebürtige Tirolerin, da liegt es nahe, auf Skihütten oder im Restaurant zu bedienen. Hatte ich mit 18 schon gemacht und gehasst — also: nein. Tupperware? Dildo-Parties? Auch nicht das Richtige.
Dann erinnerte ich mich daran, dass ich schon immer geträumt habe, mit Kosmetik zu arbeiten. Mit 16 hatte mir eine Arbeitskollegin erzählt, dass ihre Tochter Kosmetikerin und Fußpflegerin lernt — und ich dachte nur so: woooow, das will ich auch.
Weil ich neben der Lehre auch noch Matura gemacht habe, hatte ich kaum Zeit und null Bock, mich tot zu arbeiten. Im Nachhinein: Ich habe mir gute Fragen gestellt. Und eine Entscheidung getroffen, die alles verändert hat — Network Marketing mit einer Schweizer Kosmetikfirma. Meine Mama sagte: „Das braucht doch keiner." Ich dachte: Ich probier's einfach.
Nicht weil ich mutiger war als andere, sondern weil ich wusste: Wenn ich keine Entscheidung treffe, kann sich nix verändern.
Eigenes Studio – und trotzdem unsicher.
Reich bin ich mit dem Network Marketing nicht geworden. Ich habe mir was dazuverdient, ja — aber nicht, weil ich zu wenig getan hätte. Sondern weil ich mich nicht getraut habe, offen zu sagen, wie geil meine Produkte sind. Mindset. Ich dachte immer: Ich bin keine Kosmetikerin, ich kann ja gar nicht richtig beraten.
2017 bin ich nach Bayern gezogen, habe die Kosmetikerausbildung gemacht und 2018 mein eigenes Studio eröffnet. Ich dachte: Jetzt verkaufe ich voll. Meine Umsätze gehen durch die Decke.
Was passierte? Nix. Nicht weil keine Kundinnen kamen — sondern weil ich immer noch unsicher war. Unsicher, ob ich das Richtige tue. Ob das alles passt. Ob es für meine Kundinnen passt.
Erst als ich an meinem Mindset gearbeitet habe und wirklich so gesprochen habe, wie ich bin, kamen die ersten geilen Erfolge. Ich durfte sogar kostenlos nach Thailand reisen. Unglaublich geil.
Voll euphorisch von dieser Mindsetarbeit habe ich Onlinekurse gestartet. Ob sie sich verkauft haben? Ja, aber nicht erwähnenswert. Nicht annähernd kostendeckend. Ich habe es hingeschmissen und mich gefragt, warum es bei mir nicht funktioniert. Ob ich nicht gut genug bin. Oder zu doof. Im Endeffekt habe ich versucht, nach den Regeln anderer Leute mein Business aufzubauen. Täglich auf Instagram. Vollgas. Und dann — ausgebrannt.
Eine innere Stimme. Am Meer in Kroatien.
Parallel war ich angestellt in einer Steuerkanzlei. Die krasseste Zeit meines Lebens. Vorher schon war ich von einem toxischen Chef zum nächsten gewandert — aber was ich da erlebt habe, war next level. Ein toxischer Chef, verpackt in einen positiven Wattebausch.
Nach und nach habe ich gemerkt: Ich gehe da ein wie meine Blume auf der Fensterbank. Ich habe mich monatelang sozial zurückgezogen. War richtig am Ende. Wusste nicht mehr, was mit mir nicht stimmt. Ob ich depressiv bin.
Bis ich erkannt habe: Für mich gibt es keinen anderen Weg als raus. Entschieden habe ich es im Urlaub. Am Meer in Kroatien. Mein Mann hat im Apartment Siesta gemacht und ich saß am Wasser. Habe in mich hineingehört und mich gefragt — was ist mein Weg?
Und dann hat mich eine innere Stimme regelrecht angeschrien, dass ich kündigen soll.
Ja, „innere Stimme" klingt nach Eso-Bullshit. Aber ganz genau so war es. Und das war krass.
Diesmal nach meinen Regeln.
Zuhause habe ich meinem Mann die Entscheidung mitgeteilt. Er war alles andere als begeistert. Ich habe es trotzdem gemacht. Für mich gab es nur noch zwei Optionen: ein flexibler Teilzeitjob, der sich MIR anpasst — oder voll selbstständig mit dem Studio.
Gefunden habe ich eine Teilzeitanstellung, die nicht besser hätte sein können. Chef und Chefin: Herzensmenschen wie aus dem Bilderbuch. 20 Stunden, vollkommen frei eingeteilt. Diese Freiheit kann ich gar nicht in Worte fassen.
Du denkst jetzt vielleicht: „Phu, Teilzeit, da verdient man deutlich weniger." Absolut nachvollziehbar — war aber nicht so. Die Entscheidung, meinen Vollzeitjob zu kündigen, war eine Entscheidung FÜR mich. Und genauso bin ich auch in den neuen Job gegangen: Der muss sich mir anpassen, sonst nehme ich ihn nicht.
So war auch die Gehaltsverhandlung. Ich war noch nie so voller Selbstbewusstsein. Einfach weil ich für mich entschieden hatte. Das kannte ich vorher nicht. Ich war es gewohnt, 56 Bewerbungen zu schreiben, um drei Einladungen zu bekommen — und dann um jeden Cent zu feilschen.
Krasses Learning.
Heute begleite ich Frauen wie dich.
Seitdem baue ich mein Kosmetikstudio weiter aus und begleite Frauen, die sich ebenfalls etwas neben dem Vollzeitjob aufbauen wollen. Denn — sind wir mal ehrlich — die gesetzliche Rente wird nicht annähernd reichen. Und das jetzige Gehalt reicht gerade mal für eine Woche Urlaub im netten Hotel. Das ist nicht das, was ich will. Und auch nicht das, was du willst. Sonst hättest du nicht bis hierher gelesen.
Meine Passion ist es, Frauen zu begleiten, ihre Passion zu leben. Vollkommen egal, wie das aussieht.
Bei mir ist eine Mama, die nach der Elternzeit nicht mehr in den alten Job zurück will. Eine Frau, die neben ihrem Bürojob ihre Kreativität einbringen möchte und Instagram-Beiträge für ihre Kundinnen erstellt, um sich finanzielle Freiheit aufzubauen. Eine andere ist schon lange selbstständig und brauchte Unterstützung dabei, ihr Wissen in digitale Produkte zu packen.
Meine Angebote sind also vielseitig. Genauso vielseitig wie wir Frauen sind. Und genau das liebe ich.
In Stationen.
Kein gerader Weg — aber rückblickend ergibt jeder Knick Sinn.
Start im Network Marketing
Mit 22, neben Lehre und Matura. 400 Euro Gehalt, Lust auf mehr — und der Mut zur ersten eigenen Entscheidung.
Umzug nach Deutschland
Tirol Ade. Neue Heimat in Bayern, neue Ausbildung. Endlich das Handwerk, von dem ich seit 16 träumte.
Eröffnung des Kosmetikstudios
Mein eigener Raum, meine eigenen Kundinnen — und die Erkenntnis, dass es ohne Mindset nicht reicht.
Mindset für mich entdeckt
Wirklich so sprechen, wie ich bin. Das war der Schalter. Erste richtige Erfolge. Und eine Reise nach Thailand — kostenlos. Unglaublich geil.
Ausbildung zum Life Coach
Aus dem Bauchgefühl wurde Handwerk. Ich wollte fundiert begleiten, nicht aus dem hohlen Bauch heraus.
Kündigung Vollzeit · Wechsel in Teilzeit
Nach dem Burnout in der Steuerkanzlei: raus. 20 Stunden, frei eingeteilt, Herzensmenschen als Chefs. Diesmal nach meinen Regeln.
Voll selbstständig
Ich arbeite, wann und wo ich will. Baue mein Studio weiter aus und begleite Frauen, die sich ihren eigenen Weg bauen wollen — neben dem Job, nach dem Job, oder ganz raus.
Meine drei Werte.
Sie sind mein Kompass. Wenn du dich darin wiederfindest, sind wir vermutlich ein gutes Match.
Unabhängigkeit
Ich hasse es, von Systemen abhängig zu sein. Vor allem von uralt eingefahrenen, die einfach schon lange veraltet und verstaubt sind.
Freiheit
Jeder Mensch sollte die Freiheit haben, für sich entscheiden zu können. Wann, wo, wie und mit wem.
Entwicklung
Ich liebe Fortschritt. Technisch wie persönlich. Stetiger Wandel ist normal — egal in welchem Alter, egal in welcher Situation.
Was mich morgens wirklich aufstehen lässt.
Ich bin überzeugt: Wenn Menschen mehr auf sich hören würden, ihre eingefahrenen Blockaden bearbeiten würden, gut auf sich schauen und gut mit sich selbst umgehen würden — dann hätten wir ein harmonischeres Zusammenleben.
Veraltete Systeme und Glaubenssätze, die uns unsere Uroma mitgegeben hat, lassen uns in Jobs verharren, die uns kaputt machen. Systeme, die von Männern gebaut wurden, sind nicht dafür gemacht, dass Frauen ein freies Leben führen können.
Und das ist mein Benzin. Mein Antrieb. Genau dort setze ich an.
Die harten Fakten.
Lass uns reden.
Erst mal nur das.
Ein Kennenlerngespräch. Ohne Pitch am Ende. Wir schauen, ob es passt — und wenn nicht, hast du trotzdem etwas Klarheit gewonnen.